10. Ökumenischer Florianstag in Braunschweig

Zum 10. Ökumenischen Florianstag laden am Sonntag, 4. Mai, um 17 Uhr das Dekanat Braunschweig und die evangelisch-lutherische Propstei gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr nach St. Magni (Ölschlägern) ein.

Seit seiner Premiere im Jahre 2013 dient der Ökumenische Florianstag gemäß dem Feuerwehrmotto „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" der Begegnung zwischen Kirchen und Feuerwehr. Die Schirmherrschaft haben Stadtbrandmeister Ingo Schönbach, der katholische Propst Martin Tenge und der evangelische Propst Lars Dedekind übernommen.

Unter dem Motto „Ehrenamt: Mitdenken. Mitreden. Mitgestalten“ fragt der 10. Ökumenische Florianstag nach der Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements in Kirche, Feuerwehr und Stadtgesellschaft. Thematische Einblicke geben der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen, Olaf Kapke, und der Stellvertretende Landesbischof der Braunschweigischen Landeskirche, Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer. Ein Grußwort für die Stadt Braunschweig spricht Bürgermeisterin Annegret Ihbe, einen geistlichen Impuls setzt Magni-Pastor Henning Böger.

Musikalisch gestaltet wird der Florianstag vom Musikzug der Ortsfeuerwehr Thune unter Leitung von Benjamin Selle. Den Segen für die Einsatzkräfte sprechen die beiden Pröpste Martin Tenge und Lars Dedekind. Der Florianstag klingt mit einer Begegnung bei Getränken und Imbiss auf dem Magni-Kirchplatz aus.

 

Stichwort: Heiliger Florian

Der Namens- und Schutzpatron der Feuerwehrleute – der Heilige Florian – gehört wohl zu den bekanntesten Heiligen. Der Märtyrer wurde im 3. Jahrhundert bei Tulln in Österreich geboren und ist am 4. Mai 304 im heutigen Lorch an der Enns gestorben. Florian hatte sich im Jahre 304 als hoher römischer Offizier in den Zeiten Christenverfolgung zu seinem Glauben bekannt und war nach grausamer Folter mit einem Stein um den Hals von der Ennsbrücke bei Lorch (Oberösterreich) in die reißenden Fluten gestoßen worden.

Um Florian ranken sich zahlreiche Geschichten und Legenden. Zum Patron der Feuerwehrleute wurde er wohl durch eine Kindheitslegende. Als wachsamer und mutiger Zehnjähriger soll er gerade noch rechtzeitig einen brennenden Heuhaufen neben dem elterlichen Holzhaus gelöscht haben.

 

pkbs